1. Dazed In Blindness
Die beiden Vorgänger konnten bei mir nicht gerade gross punkten. Beide Alben litten unter einer schlechten Produktion und die komplexen Wendungen raubten mir oft den letzten Nerv. Zumindest bei Punkt Eins haben die Japaner diesmal alles richtig gemacht. Das ist ein richtig fetter Old-School Sound und somit klingt gleich alles gleich viel versöhnlicher. Natürlich hat sich aber an der Grundausrichtung nicht viel geändert. Nach wie vor setzt man auf kurze Songs, welche von wilden Riffs, Breaks und Wendungen nur so strotzen.
Nach wie vor höre ich viel Morbid Angel heraus, aber auch Cryptopsy Anhänger dürften mit der Mucke der Asiaten warm werden. Ich weiss auch nicht, aber nach wie vor finde ich an japanischen Bands (Loudness, Anthem, Earthshaker inklusive) wenig Gefallen und ich kann das nicht mal richtig begründen. Weil aber Defiled hier auch mal richtig fett die Axt sausen lassen - Tracks wie «Altered State» oder «Necro-Force» lassen grüssen – kriegt das neunte Studioalbum des Vierers dann doch noch die Kurve.


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