1. Beware
Die mittlerweile unzähligen Besetzungswechsel haben der Band sicher auch geschadet, vom Original Line Up ist nur noch Bassist Horst Tessmann übrig. Nun hat man sich für das achte Studiowerk lange sieben Jahre Zeit gelassen. Da muss doch etwas Gutes entstehen? Nun, nach dem mittlerweile fünften Durchgang stelle ich fest, dass sich «Wrath Of The Hammer» nahtlos in die Diskografie der Band einfügt. Mehr aber auch nicht und es entbehrt nicht einer gewissen Logik, dass mit «Guardians Of The Night» ein Song heraussticht, welcher ursprünglich auf dem Debüt veröffentlicht wurde.
Auch der Titeltrack, welcher ziemlich
nach Vorne pusht und durch geile Shouts begeistert, reiht sich zu den
Highlights. Der Rest pendelt sich zwischen Okay und Hörenswert ein. Leider gefällt
mir der Gesang nicht wirklich, weil M. Nox in den Höhen ziemlich Mühe bekundet
und mir die Stimmfarbe nicht zusagt. Das dürfte aber einmal mehr auch mit den
persönlichen Geschmäckern zu tun haben. Erfreulich ist, dass die Songs nicht
mit Keyboards zugepflastert sind. Somit ist dieses Album eher was für die Iron
Savior, Brainstorm und Mystic Prophecy Fans als die Beast In Black, Gloryhammer
und Battle Beast Fraktion.


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