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Critical Defiance - Rivers Of Blood



Release Info: 2026 - Dying Victims - Full Length
Band Info: Chile - 2010 - Thrash Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Red Omen
2. Innate To Kill
3. The Feeling Destroyer
4. Rivers Of Blood
5. Valparaiso
6. Dead Tongues
7. Ceremony Of The Final Call
8. Glorify War

Die chilenischen Thrasher sind seit 2010 aktiv, dürften aber den meisten europäischen Metalfans bisher kaum bekannt sein. Das könnte sich mit der Unterschrift bei Dying Victims Records ändern. Das vierte Album bietet rohen und kompromisslosen Old School Thrash. 

Critical Defiance agieren oft mit rasanten Riff-Orgien, vertrackten Strukturen und einer aggressiven Atmosphäre, nachzuhören zum Beispiel beim Song über ihre Heimatstadt «Valparaiso». Neben typischen – aber eher durchschnittlichen – Thrash Gewittern wie «The Feeling Destroyer» oder «Glorify War» fällt ausgerechnet der Titeltrack aus dem Rahmen. Mit melodiösen Gitarren, einer fast schon unheimlichen Atmosphäre und im Mid Tempo gehalten, ist der Song eine willkommene Abwechslung. 

Mit knapp 32 Minuten Spielzeit über die acht Tracks hinweg hat das Album absolut keinen Leerlauf - es ist kompakt, direkt und auf den Punkt getrimmt. Die Produktion ist – typisch Dying Victims – auf Old School geschustert, besteht aber knapp meinen Ansprüchen an eine zeitgemässe Arbeit. Was den Chilenen fehlt (den Titeltrack mal ausgeklammert) sind Songs, welche ein Aha-Erlebnis auslösen. Mehr als solider Durchschnitts Thrash kann ich hier nicht entdecken. 





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